Verfasst von: sportsfreund1 | Februar 15, 2011

Bien está lo que bien acaba (Ende gut, alles gut.)

Das Semester neigt sich dem Ende zu und nur noch die letzte Seminarsitzung steht aus und ich frage mich nun, was ich in dem halben Jahr in diesem doch etwas anderen Seminar für mich mitgenommen habe. Dazu habe ich eine Mindmap erstellt (wird durch Anklicken vergrößert dargestellt):

Wer besonders interessiert ist an der Thematik, die in diesem Blog angesprochen wurden, sollte sich auf jeden Fall noch einmal Zeit nehmen, um auf den Blogs meiner Kommilitonen zu schnuppern, die sich mit den gleichen Themen beschäftigt haben, aber wie wir festgestellt haben, jeder auf seine eigene Art und Weise.

Interessant waren vor allem auch die Gruppenphasen zu den bestimmten Themen, bei denen wir uns zusammengesetzt haben, um uns über die Medienpädagogik und Themen auszutauschen. Die Ergebnisse davon sind in unserem Seminarwiki festgehalten, welches aber leider nicht zugängig ist für die Öffentlichkeit.

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal bei meinen Sportsfreunden für die schönen Frühstücksstunden mit euch bedanken. Ich werde mich gerne an die Zeit zurückerinnern und versuchen, mich weiterhin mit dem Thema zu beschäftigen! Doch eins ist klar: Es wird sicherlich nicht der letzte Blog sein, den ich gestalte!

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Verfasst von: sportsfreund1 | Januar 21, 2011

Bilder sinnvoll im Unterricht einsetzen…

 

Im Sportunterricht lernen mit Phasenzeichnungen, die Geografie Spaniens auf einer Karte visualisiert oder das Ziegenproblem mit einer Zeichnung besser verstehen.

„Begriffe ohne Veranschaulichung sind blind“ (Immanuel Kant).

Dieses Phänomen gilt jedoch auch umgekehrt: Ein Bild ohne Erläuterung kann in seiner Bedeutung geradezu nicht verstanden werden. Zu den kognitiven Funktionen von Bildern und Grafiken sei hier noch einmal die Tabelle aufgezeigt (Oestermeier, 2008, S. 3).

In der Praxis wird deutlich dass man immer eine sprachliche Zusatzinformation (5. Spalte) benötigt, um die kognitive Funktion in der Abbildung nutzen zu können, was vor allem für die Schule von besonderer Bedeutung ist. Weiterlesen …

Verfasst von: sportsfreund1 | Januar 21, 2011

Unterrichten mit dem (Kulturgut) Computerspiel

Nervenstärke, Konzentration, Strategie und Taktik… sind das die lernförderlichen Potenziale von Computerspielen?

Es geht vor allem um den Teamgeist: im Team den anderen Gegner besiegen. „Früher haben die Jungs Fußball gespielt, statt auf Lan-Parties 3 Tage und 3 Nächte durchgängig am PC zu sitzen“, hört man des öfteren. Vor allem in den letzten Jahren hat sich die Debatte über Computerspiele in den Medien gezeigt. Verschiedene Vorfälle, die durch die Medien gingen, sind dabei vorwiegend Auslöser dafür gewesen, beispielsweise sei hier nur der Fall von Winnenden genannt… Filme und Reportagen wie zum Beispiel „Computerspiele und Gewalt“ stellen die Spiele immer wieder in Frage und weisen auf die damit verbundenen Gefahren hin. Doch wie sieht es wirklich aus mit dem durch die Library of Congress in Washington D.C. ernannten bedeutsamen Kulturgut? Im Film wurde festgestellt, dass bei Computerspielen (vorwiegend bei Egoshooterspielen) eine Unterdrückung von Gefühlarealen stattfindet, die Spieler sind also abgebrüht, wenn es darum geht, auf Leute zu schießen. Die Gefahr besteht darin, dass diese Gefühlunterdrückung auf das reale Leben übertragen wird. Für Nicht-Spielende zu denen ich mich zähle, scheint sich die „ludologische Kluft“ bemerkbar zu machen (vgl. Rosenstingl, 2008, S.1). Mir fällt es unheimlich schwer, Computerspiele überhaupt als Spiele anzusehen, sie scheinen mir zu dominant und ich werde durch Reportagen über Computerspiele nicht vom Gegensatz überzeugt. Vielmehr überzeugen mich Argumente, die Zeitverschwendung, Vereinsamung, Bewegungsarmut, Gewaltverherrlichung, Computerspielsucht oder geistige Verarmung beinhalten.

Der Beitrag der Computerspiele zur Kultur unserer Gesellschaft muss jedoch auch von einer anderen Perspektive betrachtet werden. Wo stecken beispielsweise die didaktischen Potenziale und Ansätze für den gezielten Einsatz von Computerspielen in der Schule und in der Ausbildung Weiterlesen …

Verfasst von: sportsfreund1 | Dezember 8, 2010

Didaktisches Design

Wir haben uns in unserer Gruppe „Sportsfreunde 2.0“ mit dem Thema Didaktisches Design beschäftigt. Dabei sind wir auf den Text von Gabi Reinmann genauer eingegangen:
Von der Lerntheorie zur Gestaltungstheorie
Jedoch ergab sich für mich das Problem eine Definition für diesen Begriff zu finden, da im Text nicht genau genannt wird, was darunter verstanden wird. Deshalb möchte ich mich im folgenden genauer mit dem Begriff und der Funktion des Didaktischen Designs beschäftigen.
Stellt man sich die Frage, wie man digitale Medien im Unterricht oder im Lehren einsetzen kann, geriet man automatisch zu den Erkenntnissen des Didaktischen Designs.
„Didaktisches Design umfasst die Entwicklung von Lernumgebungen von der Konzeption bis zur Evaluation“ (Ballstaedt, 1997).
Es befasst sich mit der Aufgabe, durch den Einsatz und der Gestaltung von Medien das Lehren und damit verbunden auch das Lernen zu verbessern. Dazu gibt es verschiedene Überlegungen und Empfehlungen, wie man Medien für verschiedene Lehr-Lernsituationen auswählt, kombiniert, einsetzt und bewertet.
Auf der Internetseite über e-teaching und Didaktisches Design werden einige Vorschläge, Tipps und Tricks zum Design von mediengestützten Lehr-Lernsituationen, die einen didaktisch und gestalterisch motivierten Umgang mit digitalen Medien fördern.
Dabei sollten bei einer Planung folgende Punkte beachtet werden: Weiterlesen …

Verfasst von: sportsfreund1 | Dezember 1, 2010

Wozu ein Blog?

In der heutigen Präsenzsitzung haben wir uns der Frage eine Seminarteilnehmerin gewidmet, die ich an dieser Stelle gerne noch einmal aufgreifen möchte. Wozu benutzen wir in unserem Seminar einen Blog? Kann Bloggen die Medienkompetenz fördern? Weiterlesen …

Verfasst von: sportsfreund1 | November 30, 2010

Medienkritik

Heute möchte ich mich dem Thema Medienkritik zuwenden und dabei besonderen Bezug nehmen auf den Text von Horst Niesyto, der in zunächst eine Defintion vorgibt, die als Ausgangpunkt dienen soll:

„Medienkritik bezieht sich auf die Auseinandersetzung mit Einzelmedien […], crossmedialen Angeboten und gesellschaftlichen Medienentwicklungen, ihrer Analyse und Bewertung bezüglich Produktionsbedingungen, Inhalt, Form und Distribution […] sowie auf die Reflexion und Selbstreflexion der Mediennutzung und der Mediengestaltung in verschiedenen lebensweltlichen Kontexten“ (Niesyto, 2008, S. 129).

Zur Medienkritik dienen verschiedene Fähigkeiten als Voraussetzung. Dazu gehören folgende Unterpunkte, die ich jeweils gerne auf mich selbst beziehen möchte: Weiterlesen …

Verfasst von: sportsfreund1 | November 25, 2010

Medienkompetenz

Kai-Uwe Hugger beschäftigt in seinem Text mit dem Thema Medienkompetenz. Seiner Ansicht nach befasst sich diese mit „Wissensbeständen über Medien sowie der Fähigkeit, Medien souverän bedienen, kritisch beurteilen und kreativ gestalten zu können. Zum einen geschehe dies in Selbstsozialisationsprozessen und zum anderen aber auch durch formale und non-formale Bildungssettings.
In der Begriffsgeschichte spielt vor allem Dieter Baacke eine tragende Rolle, der in der medienpädagogischen Debatte den Begriff Medienkompetenz zuerst diskutierte. Für ihn ist Medienkompetenz die Fähigkeit, Medien und ihr Inhalte den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend zu nutzen. Weiterlesen …

Verfasst von: sportsfreund1 | November 22, 2010

Medienkunde

Tulodziecki geht in seinem Text über Medienkunde weitestgehend auf die gleichen Punkte ein wie bei der Medienerziehung. Er skizziert gegen Ende des Textes ein Umsetzungsbeispiel für Medienkunde in der Schule, stellt jedoch am Schluss fest, dass dieses Beispiel momentan nicht umzusetzen ist, was unter anderem mit der Bereitschaft des Lehrerkollegiums zusammenhängt, die sich an der Entwicklung und Umsetzung eines Schulkonzepts zur Medienbildung nicht beteiligen wollen.
Insgesamt, das wird auch schon in dem Text über Medienerziehung deutlich, gibt es sehr viele Angebote in der Schule, die auf Medienkompetenz hinweisen. Jedoch ist das große Problem, dass diese Angebote nicht genutzt werden. Meine Lehrer innen und Lehrer hatten dabei auch eher die Einstellung „Was nicht muss, muss nicht!“. Das zeigte auch die Studie im Kindergarten, bei der die Betreuerinnen und Betreuer die Medien von den Kindern eher fernhalten wollten, als diese sinnvoll einzusetzen und diese für den richtigen Umgang mit Medien zu sensibilisieren.

Es wird auch genannt, dass noch erhebliche Probleme in der außerschulischen Jugendarbeit vorhanden sind. Das ist genau das Problem. Gerade an dieser Stelle sollte man Einfluss nehmen. Vor Allem außerhalb der Schule kommen die Jugendlichen in Kontakt mit Medien und deshalb sollte man genau hier ansetzen. Medienkunde als Pflichtfach in der Schule einzuführen, für das die Kinder und Jugendlichen auch außerhalb der Schule arbeiten, wäre meiner Meinung nach vielleicht sogar ein Schritt in die richtige Richtung. Man könnte beispielsweise eigene Studien durchführen, neue Medien bewusst kennenlernen, über Gefahren und Ängste sprechen oder Projekte außerhalb des Unterrichts durchführen.

Verfasst von: sportsfreund1 | November 22, 2010

Medienerziehung

Tulodziecki geht in seinem Text über Medienkunde auf die Entwicklung der Medienerziehung. Dabei nennt er die folgenden Entwicklungen:
•behütend-pflegende Medienerziehung mit dem Ziel der Bewahrung von Schädlichem und Pflege des Wertvollen
•ästhetisch-kulturorientierte Erziehung, um mediale Gestaltung wert zu schätzen als Kunstform und Kultivierung des Medienurteils
•kritisch-materialistische Medienerziehung mit dem Ziel der Ideologiekritik und interessensgeleitete Herstellung eigener Medien
•dominantes, handlungs- und interaktionsorientiertes Konzept, Ziel ist hier die reflektierte Nutzung vorhandener Medienangebote und die eigene Gestaltung von Medienbeiträgen im Sinne kommunikativer Kompetenz und sozialen Handels
•funktional-systemorientiertes Konzept mit dem Ziel des Durchschauens der Computertechnologie und ihrer Anwendungen sowie verantwortungsbewusste Nutzung zur Förderung von Wirtschaft und Gesellschaft

Aus diesem Grund ergeben sich für die Medienerziehung folgende Aufgabenbereiche Weiterlesen …

Verfasst von: sportsfreund1 | November 22, 2010

Studien zum Thema Mediensozialisation

In meinem Sportseminar „Sozialwissenschaftliche Zugänge zur Körper- und Bewegungskultur- Instanzen der Körper- und Bewegungssozialisation“ haben wir auch dem Thema Sozialisation und Medien in Bezug auf Jugendliche zugewendet, weshalb ich dieses Thema gerne noch einmal aufgreifen möchte. Weiterlesen …

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